März 31

Mein März 2012

So, hier natürlich auch noch mein Lesemonat März 2012. Ich habe sechs Bücher gelesen, was für mich ganz gut ist:
“Australien & Osttimor – Unterwegs 2 – Fotografien” (1. Aufl. limitiert, nummeriert und von Farin Urlaub handsigniert)
“Drachenläufer” von Khaled Hosseini
“Die toten Frauen von Juárez” von Sam Hawken
“Der Räuber Hotzenplotz” von Otfried Preußler
“Die Insel der besonderen Kinder” von Ransom Riggs
“Todeshunger” von David Moody

Joa, so ein richtiger Flopp war nicht dabei, aber es gab zwei eher durchschnittliche Bücher, die Rezensionen zu allen Büchern außer dem Hotzenplotz könnt ihr ja hier auf meiner Seite nachlesen bzw. teilweise auch nachschauen. 😉

Ich bin schon sehr gespannt, was der nächste Monat bringen wird. Mein derzeitiges Lesebuch ist etwas dicker und ich tue mich derzeit auch etwas schwer, aber ich kämpfe trotzdem tapfer weiter. 🙂 Zudem weiß ich schon wieder von einem Exemplar von vorablesen.de, welches bereits unterwegs zu mir ist. Ich freu mich total.

Hier auch in Bild und Ton: KLICKEDIKLICK

Category: Mein Monat
März 31

Neuzugänge März 2012

Schon wieder ist ein Monat um, in welchem ich einige neue Bücher in meiner kleinen Welt Willkommen geheißen habe.

“Die toten Frauen von Juárez” von Sam Hawken ist bei mir vor Erscheinungstermin eingegangen, weil ich wieder Glück bei vorablesen.de hatte und dieses Exemplar zum Rezensieren erhalten habe. Das habe ich natürlich – pflichtbewusst wie ich bin 🙂 – bereits getan: Rezension des Buches. Das Cover finde ich übrigens sehr sehr schön gemacht.


“Virulent” von Scott Sigler habe ich bei ebay ersteigert und schon vor Jahren gelesen. Ich habe mittlerweile alle Bücher von Scott Sigler gelesen, die auf Deutsch erschienen sind und sie gefallen mir alle sehr gut. Ich freue mich auch schon auf das nächste Buch. Da mir jetzt nur noch dieses Buch in meiner Sammlung fehlte, musste es dann noch ersteigert werden. Übrigens in grandiosem Zustand bei mir angekommen, absolut wie neu.


“Das Böse in uns” und “Der Todeskünstler” von Cody McFadyen habe ich mir wieder ausleihen dürfen und bin schon sehr gespannt.

Und hier seht ihr meine Medimopsbestellung. Ja, mir hat meine erste Bestellung dort gefallen und ich glaube, ich werde da nun öfters bis oft bis sehr oft bestellen. 🙂 “Der Räuber Hotzenplotz” von Otfried Preußler ist mein liebstes Kinderbuch und da ich als Jugendliche all meine Kinderbücher weggegeben habe, musste ich dieses nun nachbestellen und habe es auch gleich meinem Sohn vorgelesen. “Die Gruft” von James Herbert gehört noch in meine Sammlung von Herbert-Büchern, so langsam habe ich bedeutend mehr Bücher hier, die ungelesen sind als gelesen, was diesen Autor angeht. *lol*. “Die Stunde, in der ich zu glauben begann” und “Die Musik der Wale” von Wally Lamb sind auch noch mitgekommen. Ersteres habe ich schon gelesen, mir damals aber nur ausgeliehen gehabt, letzteres ist das letzte noch ungelesene Buch von ihm, welches mir noch fehlte. Jetzt nicht mehr! Zum Abschluss habe ich dann noch “Tausend strahlende Sonnen” von Khaled Hosseini gegönnt, weil mir “Drachenläufer” ja so grandios gut gefallen hat.

Category: Neuzugänge
März 25

Todeshunger – David Moody (Buchrezension)

“Todeshunger” ist der zweite Teil der geplanten Hasser-Trilogie von David Moody.

Danny McCoyne ist zum Hasser geworden und wandert nun durch das verwüstete England auf der Suche nach seiner Tochter. Den Menschen auf beiden Seiten, Unveränderte wie Hasser, geht es immer schlechter, die Lebensmittel werden knapp, eine medizinische Versorgung gibt es praktisch nicht mehr. Wer wird diesen Krieg gewinnen, Hasser oder Unveränderte. Findet Danny seine Tochter, lebt sie überhaupt noch? Und warum sind gerade Kinder wie Ellis so wichtig geworden?

Mir hat auch der zweite Teil der Hasser-Trilogie sehr gut gefallen, auch wenn dieser blutiger, grausamer und brutaler ist als der Vorgänger. Dennoch geht Moody auch in diesem Buch vor allem auf die Gefühle der Menschen nach einer solchen Katastrophe ein. Hungersnot, Epidemien und die pure Frage nach der eigenen Existenz quälen die Menschen ohne Aussicht auf Besserung. Wie Danny an einer Stelle sinngemäß sagte: “Warum soll ich diese Unveränderten töten? Sie sind doch schon längst tot.” Lediglich zum Ende hin frage ich mich, ob die geschilderten Vorgänge logisch sind bzw. möglich. Ich möchte hier jedoch nicht spoilern und sagen, warum ich mich das frage. Deswegen habe ich jedenfalls einen Stern abgezogen.

Das Buch ist schnell zu lesen, hauptsächlich in der Ich-Perspektive geschrieben (die Sicht von Danny), es gibt aber auch einige auch optisch veränderte Kapitel aus der dritten Person Sicht (der Unveränderte Mark). Die Kapitel selbst sind meistens kurz und man verschlingt dieses Buch förmlich.

Ich hoffe, dass der Goldmann-Verlag auch den dritten Teil herausbringen wird (nach Anfrage steht dies zum jetztigen Zeitpunkt noch nicht fest), da ich unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Das Buch endet aber nicht mit einem direkten Cliffhanger, dies muss man also nicht befürchten.

Auf jeden Fall ein Lesegenuss für alle Freunde von Endzeit-Romanen. Generell sollte man sich als Fan dieses Genres den Namen David Moody gut merken.

4 von 5 Sternen.

Zum Buch “Todeshunger” geht’s HIERLANG

Zum ersten Band “Im Wahn” geht’s HIERLANG

Category: Buchrezension
März 20

Die Insel der besonderen Kinder – Ransom Riggs (Buchrezension)

Als Kind bekam Jacob von seinem Großvater Abe märchenhafte Geschichten über Monster, Kämpfe und eine Insel mit ganz besonderen Kindern erzählt, die der Großvater in seiner eigenen Kindheit erlebt haben möchte. Als er jedoch älter wird, verliert er den Glauben an den Wahrheitsgehalt dieser Geschichten. Doch dann wird sein Großvater ermordet und dessen letzte Worte schicken Jacob auf eine Reise, die sein ganzes Leben verändern wird.

Riggs “Die Insel der besonderen Kinder” ist ein märchenhafter Roman, der mit etlichen Fotografien ergänzt wird. Der ganze Text dreht sich um jene Fotos, die allesamt etwas besonderes haben. Ein Mädchen, welches scheinbar schwebt, ein Junge, der mühelos einen riesigen Felsen stemmt und Menschen ohne Pupillen, mit weißen Augen. Die Fotos sind immer in den Text eingebunden, werden erklärt und sollen dem Leser veranschaulichen, von was gerade gesprochen wird.

Ich habe meine Probleme mit diesem Buch gehabt.
Zum ersten bin ich erst sehr spät wirklich in die Geschichte hineingekommen. Das erste Drittel fand ich doch sehr zäh und unspannend, erst als Jacob besagte Insel erreicht und dessen Geheimnis lüftet, fing die Story an interessant zu werden.
Dann fand ich die Fotos zwar sehr interessant, doch auch größtenteils eher unspektakulär, erklärbar und meine Fantasie hemmend. In meinem Kopf hatte ich Bilder, die sich einfach nicht mit den gezeigten Fotos vereinbaren ließen.
Zudem gibt es immer wieder unlogische Stellen oder der Autor löst eine schier ausweglose Situation binnen eines Absatzes nebenbei.

Das Buch hat mich zwar nach anfänglichen Schwierigkeiten ganz gut unterhalten, war aber auch nichts besonderes. Zudem empfand ich es für ein Jugendbuch teilweise sehr grausam und blutig. Für meinen Geschmack nur bedingt zu empfehlen.

Zum Buch geht’s HIERLANG

Category: Buchrezension
März 16

Die toten Frauen von Juárez – Sam Hawken (Buchrezension)

“Die toten Frauen von Juárez” ist Hawkens Erstlingswerk.

Kelly Courter ist ein Exjunkie, Exboxer und im Exil lebender Amerikaner. Er fristet sein Leben von Tag zu Tag in der Grenzstadt Ciudad Juárez im Norden von Mexiko und hält sich mit unrühmlichen Boxkämpfen und Dealereien über Wasser. Er träumt von einem besseren Leben, hat die Hoffnung darauf aber schon halbwegs begraben, da in seiner Vergangenheit etwas Schlimmes passiert ist, was ihn zur Flucht ins Ausland getrieben hat und ihm eine Wiederkehr in seine Heimat unmöglich macht. Lediglich Paloma, seine Freundin und Schwester seines Dealers Estebàn, lässt ihn noch von besseren Zeiten träumen. Gerade, als Kelly sein Leben wieder anpacken möchte, passiert das Unvorstellbare: Paloma wird entführt und grausam ermordet, ihr Bruder und Kelly gelten als Täter und werden von der Polizei brutalst verhört. Kann Kelly seine Unschuld beweisen, wer sind die wahren Täter? Der alte Polizist Sevilla versucht Kelly zu helfen und gleichzeitig wird die Geschichte immer komplizierter, denn Paloma ist nicht die einzige Tote in Juárez. Viele hundert Frauen werden vermisst oder sind ähnlich ermordet worden. Wer gibt den toten Frauen von Juárez ihre Justicia?

Das Thema des Buches hat mich sehr neugierig gemacht und angesprochen. In der Grenzstadt Ciudad Juárez in Mexiko werden sehr häufig Frauen entführt, vergewaltigt und ermordet, die wenigsten werden gefunden, von den Tätern fehlt meist jede Spur. Kaum jemand kümmert sich um die Angehörigen der Opfer bzw. um präventive Maßnahmen, die meist armen Frauen dort müssen in Angst leben. Leider hat dieses Buch für mich genau dieses spannende Thema viel zu wenig behandelt. Der Fokus liegt vielmehr auf der Gestalt Kelly Courter und dessen Leben, obwohl die toten Frauen die Namensgeber des Buches sind. Hawken hat es für mich auch nicht geschafft, seinen Figuren wirkliches Leben einzuhauchen, ich habe mich mit keinem Charakter wirklich verbunden gefühlt. Zudem gefielen mir auch einige Storysprünge nicht, da diese für mich eine gerade interessant werdende Linie abrupt abbrachen. Der Schreibstil Hawkens hingegen hat mir ganz gut gefallen, das Buch ließ sich flüssig und schnell lesen. Wenn spanische Sätze verwandt wurden, wurden diese auch meist erklärt oder erklärten sich aus dem Zusammenhang, so dass es hier für mich keine Verständnisschwierigkeiten hab.

Alles in allem kann man sagen, dass dieses Buch einen soliden Krimi darstellt, der aber auch noch reichlich Luft nach oben lässt. Hawken sollte seine Charaktere besser ausbauen, sich mehr an die Grundidee seines Buches halten und seinen guten Schreibstil weiter verbessern, dann wäre auch ein weiterer Roman von ihm interessant für mich.

Zum Buch geht’s HIERLANG

Category: Buchrezension
März 14

Drachenläufer – Khaled Hosseini (Buchrezension)

“Drachenläufer” ist der erste Roman von dem in Afghanistan geborenen, nun in den USA lebenden Arzt und Autor Khaled Hosseini.

Amir und Hassan sind Freunde. Amir ist Paschtune, er darf die Schule besuchen und sein Vater Baba ist vermögend. Hassan ist Hazara und mit seinem Vater Ali Dienstbote bei Baba und Amir. Trotz der gesellschaftlichen Hürden erleben Amir und Hassan viele schöne Dinge miteinander, wenn auch der Unterschied beider immer wieder zum Vorschein kommt. Dann passiert nach einem Drachenturnier etwas Schreckliches, wodurch die Freundschaft der beiden tiefe Risse bekommt. Dann wird die Monarchie in Afghanistan gestürzt, Baba und Amir fliehen nach Amerika und beginnen ein neues Leben.
Etliche Jahre später bekommt Amir einen Anruf von einem alten Freund seines Vaters. Dieser bittet ihn, ihn besuche zu kommen und erwähnt zum Ende des Gesprächs, dass es eine Möglichkeit gibt, alles wieder gutzumachen. Daraufhin verlässt Amir sein sicheres Leben in Amerika und reist zurück in sein Heimatland.

“Drachenläufer” ist ein wundervoller Roman um Freundschaft, Mut, Loyalität aber auch Feigheit und Schuld. Er hat mich zu Tränen gerührt, mich fassungslos gemacht und mich jede freie Minute zum Lesen gezwungen. Hosseini schrieb diese Geschichte sehr direkt und offen, authentisch und klar. Man leidet mich Amir und Hassan, möchte die Charaktere manchmal schütteln und sie auf ihr Fehlverhalten aufmerksam machen und ihnen einfach nur helfen. “Drachenläufer” ist auch eine Liebeserklärung eines Afghanen an seine Heimat, wie es einmal gewesen ist.

Ich empfehle dieses Buch jedem Leser, da es absolut ergreifend und einfach nur toll ist. Unbedingt lesen!

Zum Buch geht’s HIERLANG

Category: Buchrezension
März 7

Australien & Osttimor – Unterwegs 2 – Farin Urlaub (Buchrezension)

Video zu beiden Bildbänden:

“Australien & Osttimor – Unterwegs 2” ist der zweite Bildband des Musikers Farin Urlaub, welcher sich um seine Reiseleidenschaft dreht. Von ihm selbstgeschossene Fotos werden von kleinen Erklärungen und Kapitelweise von längeren Texten begleitet, welche die Fotos und deren Entstehungssituationen näher beleuchtet bzw. Erlebnisse auf der Reise schildert. Zudem gibt es in diesem Band ausklappbare Panoramabilder, welche es im ersten Band noch nicht zu bestaunen gab.

Es wird mit Australien begonnen. Hier sind hauptsächlich Landschaftsaufnahmen zu betrachten, bis auf den Urulu werden auch keine weiteren bekannten Sehenswürdigkeiten gezeigt. Farin Urlaub zeigt seinen persönlichen Reiseweg und nicht den von vielen Reiseführern vorgeschlagenen. Im zweiten Teil des Buches wird Osttimor behandelt, hier wird sich mehr mit den Menschen des Landes beschäftigt.

Farin Urlaub schafft es auch mit diesem Band wieder mich zu fesseln. Skurile Bilder aus dem Nirgendwo, welche die wenigsten Touristen zu sehen bekommen, wunderschöne Landschaftsaufnahmen, portätierte Menschen gepaart mit sehr unterhaltsamen Reiseerlebnissen sind ein Garant für Fernweh. Ein absolut nur zu empfehlender Bildband  und ich hoffe, es werden noch viele weitere folgen.

Zu Unterwegs 1 geht’s HIERLANG

Zu Unterwegs 2 geht’s HIERLANG

Category: Buchrezension