November 10

Department 19: Die Mission – Will Hill (Buchrezension)

Jamie Carpenter ist ein Junge von 16 Jahren, sein Vater ist tot und seine Mutter und er schlagen sich alleine durch. Jamie eckt bei vielen an, ist ein Außenseiter und er wünscht sich ein neues Leben. Tatsächlich wird ihm dieser Wunsch erfüllt als seine Mutter von grausamen Wesen entführt wird und Jamie in eine Welt voller Monster, Geheimnisse und Abenteuer gezogen wird. Im Department 19, einer streng geheimen englischen Organisation zum Kampf gegen das Übernatürliche, findet er Verbündete im Kampf für seine Mutter und erfährt zugleich Dinge aus seiner Familiengeschichte, die er so nicht für möglich gehalten hätte.

DEPARTMENT 19: DIE MISSION stellt den Auftakt einer neuen Jugendbuchreihe dar, der mir persönlich sehr gut gefallen hat. Vampire und andere Monster werden hier nicht romantisiert oder anderweitig ins Kitschige gezogen, sondern entsprechend ihrer ursprünglichen Schilderungen dargestellt. Die Geschichte ist spannend und rasant erzählt und birgt schon im ersten Band viel Potential für eine tolle, aufregende Buchreihe. Zudem merkt man dem Autor an, dass er Bram Stoker’s “Dracula” und andere Meister des Horrorgenres sehr schätzt und die übernatürlichen Wesen in seinem Buch nach deren Vorbild geformt hat. Mir persönlich gefällt dies sehr gut.
Es gibt auch einige Parallelen in Bezug auf Harry Potter. Mich hat dies nun nicht gestört, es war jedoch beim Lesen deutlich merkbar, dass der junge Zauberer und seine Geschichten den Autor ebenfalls beeinflusst haben.

Hill hat aus all diesen Einflüssen einen spannenden Abenteuerroman für Jugendliche geformt, der meines Erachtens aber nicht von zu jungen Lesern gelesen werden sollte, da es doch einige sehr blutige, eklige und gewalttätige Szenen gibt.

Erzählt wird das Buch aus zwei Zeitebenen: Dem Jetzt um Jamie und einer früheren Zeit rund um die Entstehung von Department 19. Auch optisch wird dies gekennzeichnet, sind die Erzählungen aus der Geschichte auf Seiten gedruckt, die nach altem Papier aussehen. Es stört beim Lesen nie zwischen diesen Zeitebenen zu wechseln, im Gegenteil: Die Geschichte bleibt so spannend und teilweise auch sehr witzig.

Gestört hat mich leider manchmal das Verhalten des Protagonisten Jamie, der mir teilweise sehr pubertär und unter Stimmungsschwankungen leidend dargestellt wurde. Der Autor wollte hiermit gewiss die innere Zerrissenheit von Jamie darstellen, dies ist jedoch an manchen Stellen nur mäßig gelungen.

Alles in allem hat es mir sehr viel Spaß bereitet DEPARTMENT 19: DIE MISSION zu lesen und ich freue mich schon jetzt sehr auf den zweiten Teil der Reihe. Ich vergebe daher 4 von 5 Sterne.

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Gebunden: Department 19 – Die Mission: Thriller
Kindle: Department 19 – Die Mission: Thriller


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Posted 10. November 2012 by Chrissie in category Buchrezension

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