Mai 10

Chrissie meets Glotze April 2014

Ja, in der letzten Woche war es sehr ruhig rund um Chrissies kleine Welt. Sowohl auf meinem Blog, als auch auf meinem Youtubekanal ist nichts passiert. In meinem privaten Umfeld ist derzeit einfach eine Menge los und dies leider nicht nur im positiven Sinne. Deswegen habe ich kaum Zeit zum Lesen und auch keinen Kopf um kreativ zu sein bzw. einen vernünftigen Meinungstext zu einem Buch zu schreiben. Aber keine Bange, nach und nach arbeite ich die Rückstände wieder auf.

Heute gibt es meinen Film- und Serienrückblick für den Monat April. Ziemlich durchwachsen war er. Es gab Highlights (auch unerwartete), aber auch augenbrauenhochziehende Fragezeichen. Fangen wir also an. 🙂
Ach ja, noch vorweg: Durch einen Klick auf das entsprechende Cover werdet ihr wie immer weitergeleitet.

Ja…
Ich bin ja nicht wirklich der Fan dieser Pseudoparodiefilme, die eigentlich immer nur lachhaft sind. Da mein Freund aber in regelmäßigen Abständen die neuesten Auswüchse dieses Genres schaut, gucke ich das eben ab und an mit.
The Hangover Games ist ein Film, der sich hauptsächlich auf die Hangoverfilme und die Tribute von Panem bezieht, aber auch einige andere Filme auf die Palme nehmen. Vielmehr muss man dazu eigentlich nicht mehr sagen, da dies ein weiterer typischer Vertreter dieses Genres ist, der mit den Scarymoviefilmen begann. Tatsächlich gibt es ein paar gute Lacher, aber auch viel Fäkalhumor und sexistische Anspielungen unter die Gürtellinie. Wenn man dieses Genre mag, dann kann man sich den gut anschauen. Es gibt definitiv schlechtere Filme. Aber für mich ist dies nun kein Film, den ich nochmal schauen muss.

Leider nur auf englisch, den Film gibt es aber auch auf deutsch.

Ja, was soll ich zu diesem Film sagen… Mein Freund hat vor einiger Zeit ein paar Filme gekauft, die ich unter anderem nachfolgend auch noch vorstellen werde. Darunter eben auch Rage of the Undead. Ein ziemlich seltsamer Zombiefilm aus Japan, bei dem ich sehr häufig fragend dreingeschaut habe. Ja, Zombies erkennt man hier hauptsächlich an einer hochgegelten Haarsträhne… Ihr merkt schon, ich war nicht sonderlich begeistert.
Es geht um Zombies, wie man vermuten könnte und ein Mädchen, dass auf Videokassette eine Anleitung findet, wie man mit ihnen umzugehen hat und sie töten kann.

Der Trailer ist (glaube ich) auf russisch, ich konnte leider keinen anderen finden. Die Bilder sprechen aber für sich.

Die Eiskönigin wurde ja vor kurzer Zeit extrem gehyped. Da ich ja als Horrortante generell gerne Disneyfilme bzw. Animations- und Familienfilme schaue 😉 musste ich den Film dann auch sehen, sobald er auf DVD bzw. Blu-ray draußen war (ins Kino schaffe ich es seit einigen Jahren ja nicht mehr).
Zwei Schwestern, von denen eine die Gabe hat durch Berührung Dinge einzufrieren, sind die Kinder einer Königsfamilie. Durch ein Unglück in der Kindheit wird ein Keil in die heile Welt getrieben und die beiden Schwester entfremden sich. Als dann bei der Krönung der älteren Schwester etwas passiert, gleiten die Dinge aus dem Ruder und müssen durch Mut, Loyalität und Gesang wieder gerichtet werden.
Ein Disneyfilm, wie gewohnt mit viel Gesang, schönen Bildern und niedlichen Charakteren. Im Gegensatz zu vielen anderen fand ich den Film aber eher durchschnittlich und nicht aus der Masse herausragend.

Ein weiterer Film aus der Bestellwut meines Freundes, der sich mit dem Thema Zombie beschäftigt. Diesmal auf russisch. Wenn wir einmal davon absehen, dass die Protagonistin auf dem Filmplakat im Film selbst niemals so aussieht, war der Film gar nicht so schlecht. Die SpecialEffects und das Makeup lassen zwar deutlich zu wünschen übrig, dafür gibt es eine Menge Sarkasmus und Humor sowohl in den Dialogen, als auch in der Bildsprache. Leider ist die deutsche Syncronisation grauenhaft, wofür die russischen Darsteller aber nichts können. Und wer bei der Schlusseinstellung nicht laut auflacht, der ist echt daneben. *lol*
Durch ein künstlich erzeugtes Virus, das mit einer Alienkapsel aus dem All auf die Erde kam, mutieren die Toten zu Zombies. Eine kleine Gruppe schlägt sich durch auf der Suche nach Rettung.

Der Trailer ist leider auf russisch, dafür erspart ihr euch die grauenhafte Syncro. 🙂 Und ja, der Film spiel häufig auf Resident Evil an.

Im April habe ich dann auch die zweite Verfilmung zu J.R.R. Tolkiens Kinderbuch Der Hobbit geschaut bzw. den zweiten Teil Der Hobbit – Smaugs Einöde. Über die Bildgewalt muss man seit dem Herrn der Ringe aus Peter Jacksons Feder echt nichts sagen, die ist grandios, nach wie vor. Ich war aber seit jeher skeptisch, als man verkündet hat, dass man das Einzelbuch in damals drei, mittlerweile vier Filmteile aufteilen würde.
Zur Geschichte an sich möchte ich aus Spoilergründen nichts sagen. Ich war aber recht enttäuscht von dem Film. Hat man in Teil 1 schon gemerkt, dass Jackson sehr viel Füllmaterial benutzt um eben 4 überlange Kinofilme aus dem gegebenen Stoff hinzubekommen, so wird dies bei Teil 2 noch deutlicher. Der Film war einfach zu langatmig und hat nur noch bedingt etwas mit der Buchvolage zu tun. Legolas Loveintrest, so gut sie gespielt wurde, ist völlig überflüssig, wie so viel in diesem Film. Den Zuschauern steht nun die Endschlacht bevor (wohl Teil 3) und dann noch die Heimreise (Teil 4) und ich befürchte, dass es zwar auch hier wieder viel Bildgewalt geben wird, aber eben auch sehr großes Einschlafpotential, da zu langatmig.

Als Letztes kommen wir filmtechnisch dann auch tatsächlich zu dem völlig unerwarteten Highlight des Monats, bevor wir dann mit den Serien weitermachen, die ich geschaut habe.
Hentai Kamen, was übersetzt soviel wie perverse Gottheit bedeutet, war echt grandios. Ich hab mich schlappgelacht. Der Humor ist glänzend platziert, die Story total schräg und sehr unterhaltsam und nebenher hat der Hauptdarsteller einen echt leckeren Body, den man zur Genüge fast gänzlich begutachten kann. 😉 Es gab nur echt wenige kleinere Dinge, die mich gestört haben.
Es geht um einen Schuljungen, den Sohn einer perversen Mutter mit einer seltsamen Superkraft und eines Polizistenvaters, der die Perversität seiner Frau schätzt. Kyosuke leidet vorerst unter dieser Konstellation und möchte einfach normal sein. Als eine neue Schülerin in seine Klasse kommt, in die er sich verliebt und diese dann in Gefahr gerät, stellt er mehr durch Zufall fest, dass er durch das Tragen von einem Schlüpfer auf dem Gesicht zum perversen Superheld Hentai Kamen wird.
Echt, wenn ihr japanischen Humor mögt und Lachen wollt, dann schaut euch den Film unbedingt an! Ich hab ihn sehr genossen und muss beim Schreiben dieser Zeilen schon wieder Grinsen.

So viele Filme waren es im April nicht, wie ihr seht und leider fand ich die Auswahl auch eher durchwachsen. Kommen wir also zu den Serien, die ich geschaut habe, das waren nämlich ein paar.

Die letzte DVD aus der Bestellung meines Freundes beinhaltete die britische Miniserie Dead Set. In sechs Folgen erzählt sie den Ausbruch einer Zombieseuche rund um die Protagonisten der aktuellen Big Brother Staffel. Da das Haus von der Außenwelt abgeschottet ist, dient es einerseits als relativ idealer Rückzugsort, andererseits dauert es auch, bis die Bewohner die Gefahr überhaupt wittern und dann scheint es zu spät zu sein.
Die Serie hat mir ganz gut gefallen. Als Zombiefan kann man sie gut schauen, wenn man auch erwähnen muss, dass es sich hier um rennende Zombies handelt, die ich persönlich ja nicht unbedingt bevorzuge. Wie bei britischen Produktionen gewohnt hat man teilweise recht eigenwillige, unsympathische Protagonisten und britischen Humor, ordentliche Spezialeffekte und einen sehr realistischen Schluss. Für Fans des Genres durchaus empfehlenswert.
Ein witziges Detail ist, dass die Moderatorin in der Serie die tatsächliche Big Brother Moderatorin in England ist.

Trailer leider nur auf englisch:

Auch im April habe ich wieder eine Staffel von Doctor Who geschaut, diesmal die sechste. Die siebte wird dann wahrscheinlich im Juni geschaut und im Juli dann der Film zum 50sten Geburtstag, so dass ich dann aktuell bin, was die Serie anbelangt.
Von Staffel 5 war ich größtenteils ja wirklich enttäuscht. Der Flair und Charme der Serie war für mich weg und bis auf die letzten Folgen konnte mich das Ganze nur mäßig fesseln und begeistern. Gott sei Dank hat sich dies bei Staffel 6 wieder geändert. Die Serie wird wieder wesentlich besser, es gibt grandiose Höhepunkte und ich hatte wieder eine Folge, bei der mir die Tränen nur so geflossen sind. Zudem spielt das Team endlich auch wieder auf die Staffeln mit vergangenen Doktoren an und es gab viele kurze Aufschreimomente bei mir, die mich sehr glücklich gemacht haben. Ich verstehe zudem nun auch, warum Matt Smith als Doctor oft mit Badass beschrieben wird, das macht er sehr toll. Amy nervt mich zwar nach wie vor, aber die haben wir ja nun so gut wie hinter uns ;), Rory ist nach wie vor toll und River Song entwickelt sich nun endlich auch soweit, dass mir ihr Charakter sehr sympathisch geworden ist. Zudem ist die Stille echt gruselig. Ich freu mich auf Staffel 7.
Ach ja, und natürlich: CROWLEY! *loooool*

Trailer auf englisch:

Dann habe ich eine Folge einer Miniserie mit den Titel Utopia geschaut. Dazu kann und möchte ich aber nichts sagen, da ich noch ratlos bin, was ich davon halten und ob ich weiterschauen soll.

Zusammen mit meinem Freund habe ich mir die erste Staffel von Vikings angeschaut. Wird ja oft in einem Atemzug mit Game of Thrones erwähnt, was wir ja sehr gerne schauen und so wollten wir auch hier reinschnuppern.
Es geht um Ragnar Lothbrok, einen Wikinger mit Visionen, der sich mit seinen Freunden und seiner Familie gegen den herrschenden Earl auflehnt und gen Westen ziehen will und das dann auch tut. In England landend räubern sie das Kloster auf Lindisfarne aus und kehren als Helden zurück. Doch Intrigen und Machtkämpfe begleiten dies und eine spannende Geschichte beginnt.
Wir mochten die Serie, wenn man sie auch nur halb mit Game of Thrones vergleichen kann, da sie einfach nicht in der gleichen Liga spielt. Den Schauspieler von Ragnar hat man anscheinend ausgesucht, weil er so dämlich vor sich hin grinsen kann, aber den Nebencharakter Floki finde ich herrlich. Das Intrigenspiel ist auch nichts im Vergleich zu GoT, dennoch sehenswert. Schöne Bilder, eine spannende, geschichtliche Story, die wir weiterverfolgen werden.
Bisher hat die Serie noch nichts fantastisches, wird sind aber gespannt, ob es sich in diese Richtung entwickeln wird oder ob es realistisch bleibt.

Zudem schauen wir derzeit die vierste Staffel von Sons of Anarchy auf myvideo.de. Das Ganze läuft auch im TV auf ProSieben Maxx, aber im Internet ist man ein paar Folgen voraus. 🙂
Zum Inhalt kann ich euch nicht viel sagen, da ich dann sehr spoilern würde. Es ist nach den ersten, etwas schwächeren Folgen derzeit aber gewohnt hart und deftig und wir mögen es gerne schauen. Der Fokus liegt hier sehr auf Charakterentwicklung, Verstrickungen etc. und das ist echt gut. Das Gute, aber vor allem das Schlechte an menschlichen Charakteren wird hier sehr schön beschrieben. Zudem mag ich den neuen Sheriff von Charming sehr und Danny Trejo hat eine Rolle (und ich muss immer, wenn er im Bild ist, “Machete” rufen *lol*). Nerven tut mich aber nach wie vor Tara, aber das tut sie ja schon seit Staffel 1. Und Jax Machogangart geht mir auf die Nerven. *lol*
Ich kann wirklich nach wie vor nicht verstehen, warum die Serie in Deutschland so wenig Anklang findet und bin froh, dass sie trotzdem weitergesendet wird, wenn auch auf diesem Wege.

Der Trailer ist auf englisch und beinhaltet Spoiler zu den vorangegangenen Staffeln:

Das war er also, mein Rückblick. Was habt ihr so Schönes im April geschaut, habt ihr Empfehlungen für mich? Ich bin auf jeden Fall gespannt auf den Mai. 🙂


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Posted 10. Mai 2014 by Chrissie in category Chrissie meets Glotze

1 thoughts on “Chrissie meets Glotze April 2014

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