März 20

Die Insel der besonderen Kinder – Ransom Riggs (Buchrezension)

Als Kind bekam Jacob von seinem Großvater Abe märchenhafte Geschichten über Monster, Kämpfe und eine Insel mit ganz besonderen Kindern erzählt, die der Großvater in seiner eigenen Kindheit erlebt haben möchte. Als er jedoch älter wird, verliert er den Glauben an den Wahrheitsgehalt dieser Geschichten. Doch dann wird sein Großvater ermordet und dessen letzte Worte schicken Jacob auf eine Reise, die sein ganzes Leben verändern wird.

Riggs “Die Insel der besonderen Kinder” ist ein märchenhafter Roman, der mit etlichen Fotografien ergänzt wird. Der ganze Text dreht sich um jene Fotos, die allesamt etwas besonderes haben. Ein Mädchen, welches scheinbar schwebt, ein Junge, der mühelos einen riesigen Felsen stemmt und Menschen ohne Pupillen, mit weißen Augen. Die Fotos sind immer in den Text eingebunden, werden erklärt und sollen dem Leser veranschaulichen, von was gerade gesprochen wird.

Ich habe meine Probleme mit diesem Buch gehabt.
Zum ersten bin ich erst sehr spät wirklich in die Geschichte hineingekommen. Das erste Drittel fand ich doch sehr zäh und unspannend, erst als Jacob besagte Insel erreicht und dessen Geheimnis lüftet, fing die Story an interessant zu werden.
Dann fand ich die Fotos zwar sehr interessant, doch auch größtenteils eher unspektakulär, erklärbar und meine Fantasie hemmend. In meinem Kopf hatte ich Bilder, die sich einfach nicht mit den gezeigten Fotos vereinbaren ließen.
Zudem gibt es immer wieder unlogische Stellen oder der Autor löst eine schier ausweglose Situation binnen eines Absatzes nebenbei.

Das Buch hat mich zwar nach anfänglichen Schwierigkeiten ganz gut unterhalten, war aber auch nichts besonderes. Zudem empfand ich es für ein Jugendbuch teilweise sehr grausam und blutig. Für meinen Geschmack nur bedingt zu empfehlen.

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Posted 20. März 2012 by Chrissie in category Buchrezension

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