März 1

Dystopia – Patrick Lee (Buchrezension)

Es geht um das rechte Buch. 🙂

“Dystopia” von Patrick Lee ist der zweite Teil einer Trilogie, der sich um die Personen Travis Chase und Paige Campell und die Organisation Tangent dreht. Das Buch kann zwar auch für sich gelesen werden, jedoch erschließen sich dem Leser alle Anspielungen erst, wenn er auch den ersten Teil “Die Pforte” kennt.

Die Organisation Tangent bewacht ein sogenanntes Portal, welches durch ein missglücktes Experiment Ende der 1970er Jahre entstanden ist und nun mehrfach täglich Gegenstände hervorbringt, sogenannte Entitäten. Paige Campell ist eine führende Forscherin dieser Organisation. Durch die Umstände, welche im ersten Band beschrieben sind, kennt auch Travis Chase Tangent und Paige.

“Dystopia” beginnt sehr rasant, indem ein Überfall auf eine Wagenkolonne beschrieben wird, in welcher sich Paige mit einer besonderen Entität befindet. Bis auf Paige werden alle Insassen der verschiedenen Wagen erschossen, sie wird zusammen mit der Entität verschleppt. Travis Chase wird nun gerufen um Paige Campell zu retten, allen voran aber die Entität zu bergen und deren Geheimnis ans Licht zu bringen. Durch diese Technologie lässt sich nämlich eine Schleuse in die Zukunft herstellen, in eine düstere, menschenleere Welt, die darauf schließen lässt, dass der Untergang schon bald eintreten wird. Travis, Paige und ihre Tangent-Kollegin Bethany müssen nun die Zukunft ändern und begeben sich auf eine Reise, die viele Gefahren, viel Kummer und Tod mit sich bringen wird. Zudem haben sie es mit Gegnern aus den höchsten Kreisen der US-Regierung zu tun.

“Dystopia” ist im Gegensatz zum ersten Band weniger actiongeladen, dafür deutlich mehr mit düsteren Szenen geschmückt. Natürlich gibt es auch in diesem Band rasante Szenen, dem Autor haben es allem Anschein nach vor allem Kopfschüsse angetan und es gibt manchmal unlogische Stellen, in denen ich mich als Leser gefragt habe, ob das alles wirklich so möglich wäre von den Abläufen her. Die Zukunftsszenarien sind sehr drastisch geschildert. Das Buch an sich lässt sich sehr flüssig lesen und hat mich – wie auch der erste Band – in seinen Bann gezogen. Man merkt es dem Buch an, dass Patrick Lee vormals Drehbuchautor gewesen ist, da viele Szenen, so wie sie geschildert sind, auch verfilmt werden könnten, dies hat  mich jedoch beim Lesen nicht weiter gestört. Der Schluss des Buches ist nicht wie im ersten Band mit einer für mich ungeahnten Wendung verbunden, trotzdem gut umgesetzt, wenn er mir auch etwas zu realitätsfern erscheint, sofern man dies bei einem Sci-Fi-Thriller sagen kann. Alles in allem hat mir dieses Buch gut gefallen, ich bin froh diesen Autor entdeckt zu haben und werde gewiss auch den letzten Band dieser Trilogie lesen. Es ist auf jeden Fall für jeden Leser empfehlenswert, der gerne Science-Fiction Actionthriller liest.

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Posted 1. März 2012 by Chrissie in category Buchrezension

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