Mai 10

Chrissie meets Glotze April 2014

Ja, in der letzten Woche war es sehr ruhig rund um Chrissies kleine Welt. Sowohl auf meinem Blog, als auch auf meinem Youtubekanal ist nichts passiert. In meinem privaten Umfeld ist derzeit einfach eine Menge los und dies leider nicht nur im positiven Sinne. Deswegen habe ich kaum Zeit zum Lesen und auch keinen Kopf um kreativ zu sein bzw. einen vernünftigen Meinungstext zu einem Buch zu schreiben. Aber keine Bange, nach und nach arbeite ich die Rückstände wieder auf.

Heute gibt es meinen Film- und Serienrückblick für den Monat April. Ziemlich durchwachsen war er. Es gab Highlights (auch unerwartete), aber auch augenbrauenhochziehende Fragezeichen. Fangen wir also an. 🙂
Ach ja, noch vorweg: Durch einen Klick auf das entsprechende Cover werdet ihr wie immer weitergeleitet.

Ja…
Ich bin ja nicht wirklich der Fan dieser Pseudoparodiefilme, die eigentlich immer nur lachhaft sind. Da mein Freund aber in regelmäßigen Abständen die neuesten Auswüchse dieses Genres schaut, gucke ich das eben ab und an mit.
The Hangover Games ist ein Film, der sich hauptsächlich auf die Hangoverfilme und die Tribute von Panem bezieht, aber auch einige andere Filme auf die Palme nehmen. Vielmehr muss man dazu eigentlich nicht mehr sagen, da dies ein weiterer typischer Vertreter dieses Genres ist, der mit den Scarymoviefilmen begann. Tatsächlich gibt es ein paar gute Lacher, aber auch viel Fäkalhumor und sexistische Anspielungen unter die Gürtellinie. Wenn man dieses Genre mag, dann kann man sich den gut anschauen. Es gibt definitiv schlechtere Filme. Aber für mich ist dies nun kein Film, den ich nochmal schauen muss.

Leider nur auf englisch, den Film gibt es aber auch auf deutsch.

Ja, was soll ich zu diesem Film sagen… Mein Freund hat vor einiger Zeit ein paar Filme gekauft, die ich unter anderem nachfolgend auch noch vorstellen werde. Darunter eben auch Rage of the Undead. Ein ziemlich seltsamer Zombiefilm aus Japan, bei dem ich sehr häufig fragend dreingeschaut habe. Ja, Zombies erkennt man hier hauptsächlich an einer hochgegelten Haarsträhne… Ihr merkt schon, ich war nicht sonderlich begeistert.
Es geht um Zombies, wie man vermuten könnte und ein Mädchen, dass auf Videokassette eine Anleitung findet, wie man mit ihnen umzugehen hat und sie töten kann.

Der Trailer ist (glaube ich) auf russisch, ich konnte leider keinen anderen finden. Die Bilder sprechen aber für sich.

Die Eiskönigin wurde ja vor kurzer Zeit extrem gehyped. Da ich ja als Horrortante generell gerne Disneyfilme bzw. Animations- und Familienfilme schaue 😉 musste ich den Film dann auch sehen, sobald er auf DVD bzw. Blu-ray draußen war (ins Kino schaffe ich es seit einigen Jahren ja nicht mehr).
Zwei Schwestern, von denen eine die Gabe hat durch Berührung Dinge einzufrieren, sind die Kinder einer Königsfamilie. Durch ein Unglück in der Kindheit wird ein Keil in die heile Welt getrieben und die beiden Schwester entfremden sich. Als dann bei der Krönung der älteren Schwester etwas passiert, gleiten die Dinge aus dem Ruder und müssen durch Mut, Loyalität und Gesang wieder gerichtet werden.
Ein Disneyfilm, wie gewohnt mit viel Gesang, schönen Bildern und niedlichen Charakteren. Im Gegensatz zu vielen anderen fand ich den Film aber eher durchschnittlich und nicht aus der Masse herausragend.

Ein weiterer Film aus der Bestellwut meines Freundes, der sich mit dem Thema Zombie beschäftigt. Diesmal auf russisch. Wenn wir einmal davon absehen, dass die Protagonistin auf dem Filmplakat im Film selbst niemals so aussieht, war der Film gar nicht so schlecht. Die SpecialEffects und das Makeup lassen zwar deutlich zu wünschen übrig, dafür gibt es eine Menge Sarkasmus und Humor sowohl in den Dialogen, als auch in der Bildsprache. Leider ist die deutsche Syncronisation grauenhaft, wofür die russischen Darsteller aber nichts können. Und wer bei der Schlusseinstellung nicht laut auflacht, der ist echt daneben. *lol*
Durch ein künstlich erzeugtes Virus, das mit einer Alienkapsel aus dem All auf die Erde kam, mutieren die Toten zu Zombies. Eine kleine Gruppe schlägt sich durch auf der Suche nach Rettung.

Der Trailer ist leider auf russisch, dafür erspart ihr euch die grauenhafte Syncro. 🙂 Und ja, der Film spiel häufig auf Resident Evil an.

Im April habe ich dann auch die zweite Verfilmung zu J.R.R. Tolkiens Kinderbuch Der Hobbit geschaut bzw. den zweiten Teil Der Hobbit – Smaugs Einöde. Über die Bildgewalt muss man seit dem Herrn der Ringe aus Peter Jacksons Feder echt nichts sagen, die ist grandios, nach wie vor. Ich war aber seit jeher skeptisch, als man verkündet hat, dass man das Einzelbuch in damals drei, mittlerweile vier Filmteile aufteilen würde.
Zur Geschichte an sich möchte ich aus Spoilergründen nichts sagen. Ich war aber recht enttäuscht von dem Film. Hat man in Teil 1 schon gemerkt, dass Jackson sehr viel Füllmaterial benutzt um eben 4 überlange Kinofilme aus dem gegebenen Stoff hinzubekommen, so wird dies bei Teil 2 noch deutlicher. Der Film war einfach zu langatmig und hat nur noch bedingt etwas mit der Buchvolage zu tun. Legolas Loveintrest, so gut sie gespielt wurde, ist völlig überflüssig, wie so viel in diesem Film. Den Zuschauern steht nun die Endschlacht bevor (wohl Teil 3) und dann noch die Heimreise (Teil 4) und ich befürchte, dass es zwar auch hier wieder viel Bildgewalt geben wird, aber eben auch sehr großes Einschlafpotential, da zu langatmig.

Als Letztes kommen wir filmtechnisch dann auch tatsächlich zu dem völlig unerwarteten Highlight des Monats, bevor wir dann mit den Serien weitermachen, die ich geschaut habe.
Hentai Kamen, was übersetzt soviel wie perverse Gottheit bedeutet, war echt grandios. Ich hab mich schlappgelacht. Der Humor ist glänzend platziert, die Story total schräg und sehr unterhaltsam und nebenher hat der Hauptdarsteller einen echt leckeren Body, den man zur Genüge fast gänzlich begutachten kann. 😉 Es gab nur echt wenige kleinere Dinge, die mich gestört haben.
Es geht um einen Schuljungen, den Sohn einer perversen Mutter mit einer seltsamen Superkraft und eines Polizistenvaters, der die Perversität seiner Frau schätzt. Kyosuke leidet vorerst unter dieser Konstellation und möchte einfach normal sein. Als eine neue Schülerin in seine Klasse kommt, in die er sich verliebt und diese dann in Gefahr gerät, stellt er mehr durch Zufall fest, dass er durch das Tragen von einem Schlüpfer auf dem Gesicht zum perversen Superheld Hentai Kamen wird.
Echt, wenn ihr japanischen Humor mögt und Lachen wollt, dann schaut euch den Film unbedingt an! Ich hab ihn sehr genossen und muss beim Schreiben dieser Zeilen schon wieder Grinsen.

So viele Filme waren es im April nicht, wie ihr seht und leider fand ich die Auswahl auch eher durchwachsen. Kommen wir also zu den Serien, die ich geschaut habe, das waren nämlich ein paar.

Die letzte DVD aus der Bestellung meines Freundes beinhaltete die britische Miniserie Dead Set. In sechs Folgen erzählt sie den Ausbruch einer Zombieseuche rund um die Protagonisten der aktuellen Big Brother Staffel. Da das Haus von der Außenwelt abgeschottet ist, dient es einerseits als relativ idealer Rückzugsort, andererseits dauert es auch, bis die Bewohner die Gefahr überhaupt wittern und dann scheint es zu spät zu sein.
Die Serie hat mir ganz gut gefallen. Als Zombiefan kann man sie gut schauen, wenn man auch erwähnen muss, dass es sich hier um rennende Zombies handelt, die ich persönlich ja nicht unbedingt bevorzuge. Wie bei britischen Produktionen gewohnt hat man teilweise recht eigenwillige, unsympathische Protagonisten und britischen Humor, ordentliche Spezialeffekte und einen sehr realistischen Schluss. Für Fans des Genres durchaus empfehlenswert.
Ein witziges Detail ist, dass die Moderatorin in der Serie die tatsächliche Big Brother Moderatorin in England ist.

Trailer leider nur auf englisch:

Auch im April habe ich wieder eine Staffel von Doctor Who geschaut, diesmal die sechste. Die siebte wird dann wahrscheinlich im Juni geschaut und im Juli dann der Film zum 50sten Geburtstag, so dass ich dann aktuell bin, was die Serie anbelangt.
Von Staffel 5 war ich größtenteils ja wirklich enttäuscht. Der Flair und Charme der Serie war für mich weg und bis auf die letzten Folgen konnte mich das Ganze nur mäßig fesseln und begeistern. Gott sei Dank hat sich dies bei Staffel 6 wieder geändert. Die Serie wird wieder wesentlich besser, es gibt grandiose Höhepunkte und ich hatte wieder eine Folge, bei der mir die Tränen nur so geflossen sind. Zudem spielt das Team endlich auch wieder auf die Staffeln mit vergangenen Doktoren an und es gab viele kurze Aufschreimomente bei mir, die mich sehr glücklich gemacht haben. Ich verstehe zudem nun auch, warum Matt Smith als Doctor oft mit Badass beschrieben wird, das macht er sehr toll. Amy nervt mich zwar nach wie vor, aber die haben wir ja nun so gut wie hinter uns ;), Rory ist nach wie vor toll und River Song entwickelt sich nun endlich auch soweit, dass mir ihr Charakter sehr sympathisch geworden ist. Zudem ist die Stille echt gruselig. Ich freu mich auf Staffel 7.
Ach ja, und natürlich: CROWLEY! *loooool*

Trailer auf englisch:

Dann habe ich eine Folge einer Miniserie mit den Titel Utopia geschaut. Dazu kann und möchte ich aber nichts sagen, da ich noch ratlos bin, was ich davon halten und ob ich weiterschauen soll.

Zusammen mit meinem Freund habe ich mir die erste Staffel von Vikings angeschaut. Wird ja oft in einem Atemzug mit Game of Thrones erwähnt, was wir ja sehr gerne schauen und so wollten wir auch hier reinschnuppern.
Es geht um Ragnar Lothbrok, einen Wikinger mit Visionen, der sich mit seinen Freunden und seiner Familie gegen den herrschenden Earl auflehnt und gen Westen ziehen will und das dann auch tut. In England landend räubern sie das Kloster auf Lindisfarne aus und kehren als Helden zurück. Doch Intrigen und Machtkämpfe begleiten dies und eine spannende Geschichte beginnt.
Wir mochten die Serie, wenn man sie auch nur halb mit Game of Thrones vergleichen kann, da sie einfach nicht in der gleichen Liga spielt. Den Schauspieler von Ragnar hat man anscheinend ausgesucht, weil er so dämlich vor sich hin grinsen kann, aber den Nebencharakter Floki finde ich herrlich. Das Intrigenspiel ist auch nichts im Vergleich zu GoT, dennoch sehenswert. Schöne Bilder, eine spannende, geschichtliche Story, die wir weiterverfolgen werden.
Bisher hat die Serie noch nichts fantastisches, wird sind aber gespannt, ob es sich in diese Richtung entwickeln wird oder ob es realistisch bleibt.

Zudem schauen wir derzeit die vierste Staffel von Sons of Anarchy auf myvideo.de. Das Ganze läuft auch im TV auf ProSieben Maxx, aber im Internet ist man ein paar Folgen voraus. 🙂
Zum Inhalt kann ich euch nicht viel sagen, da ich dann sehr spoilern würde. Es ist nach den ersten, etwas schwächeren Folgen derzeit aber gewohnt hart und deftig und wir mögen es gerne schauen. Der Fokus liegt hier sehr auf Charakterentwicklung, Verstrickungen etc. und das ist echt gut. Das Gute, aber vor allem das Schlechte an menschlichen Charakteren wird hier sehr schön beschrieben. Zudem mag ich den neuen Sheriff von Charming sehr und Danny Trejo hat eine Rolle (und ich muss immer, wenn er im Bild ist, “Machete” rufen *lol*). Nerven tut mich aber nach wie vor Tara, aber das tut sie ja schon seit Staffel 1. Und Jax Machogangart geht mir auf die Nerven. *lol*
Ich kann wirklich nach wie vor nicht verstehen, warum die Serie in Deutschland so wenig Anklang findet und bin froh, dass sie trotzdem weitergesendet wird, wenn auch auf diesem Wege.

Der Trailer ist auf englisch und beinhaltet Spoiler zu den vorangegangenen Staffeln:

Das war er also, mein Rückblick. Was habt ihr so Schönes im April geschaut, habt ihr Empfehlungen für mich? Ich bin auf jeden Fall gespannt auf den Mai. 🙂

April 13

Chrissie meets Glotze März 2014

Das Wort zum Sonntag. Heute nicht direkt aus der Glotze, sondern über mein Glotzenverhalten im März 2014. Es ist schon Einiges zusammengekommen, seit also gespannt. 🙂 Sofern es schon DVDs/Blu-rays zu den entsprechenden Filmen und Serien zu erwerben gibt, kommt ihr durch einen Klick auf die eingefügten Cover immer direkt weiter zu amazon für weitere Informationen und Meinungen.

Fangen wir am besten mit den Filmen an. Im März habe ich endlich mal wieder mehr geschafft, insgesamt sind es 9 Filme geworden. Darunter einige Neuerscheinungen auf DVD/Blu-ray, wie auch einige ältere Filme. Na ja, seien wir ehrlich, im März waren es hauptsächlich brandheiße Movies, die ich geschaut habe. 🙂

Das Gerard Butler ein guter Schauspieler ist hat er bereits in einigen Filmen bewiesen. Ich kann daher gar nicht genau sagen, warum Machine Gun Preacher so lange bei mir auf der Festplatte versauert ist, bevor ich die Aufnahme dann endlich mal abgespielt habe.
Als Bad-Boy Sam Childers aus dem Gefängnis rauskommt, trifft er auf eine ehemals strippende Freundin, die zu Gott gefunden hat. Zuerst hast es den Anschein, als würde er wieder in seinem alten Leben versinken, doch dann schafft es seine Freundin ihn mit zu dem Gottesdiensten zu schleppen. Sam findet dort ebenfalls zu Gott und wandelt sich von Grund auf an. Doch er will nicht nur zuschauen, sondern selbst handeln und reist als Entwicklungshelfer in den Sudan. Was er dort vorfindet erschüttert ihn dermaßen, dass er sein ganzes Leben über den Haufen schmeißt und für die Kinder im Sudan kämpft. Gegen Kony ankämpfend merkt er schnell, dass man Gottes Wort dort nicht nur mündlich überbringen kann, sondern für das Recht und die Freiheit der Kinder kämpfen muss – mit Waffengewalt. Nach einer wahren Geschichte.
Ein sehr beeindruckender Film, den man unbedingt gesehen haben sollte. Butler ist toll in seiner Rolle als Sam, seine Wandlung grandios gezeichnet, aber auch die danach folgenden Probleme. Denn wo Sam immer mehr für die Kinder im Sudan kämpft, leidet sein Familienleben in der Heimat sehr. Der Film zeigt auch sehr schön auf, in was für einem Luxus wie westliche Welt schwebt und sich dessen gar nicht bewusst ist. Und wenn man im Hinterkopf behält, dass es Sam Childers wirklich gibt, ist das wirklich ganz großes Kino!
Zum Trailer: KLICK

Ich bin ehrlich: Diesen Film wollte ich mir eigentlich nicht anschauen. Ich bin kein Fan als dieser seichten Romantikkomödien, Buddyfilmen etc. und in diesem Genre ist das Duo Vince Vaughn und Owen Wilson ja sehr vertreten. Zudem geht es in Prakti.com zur Hälfte um einen Google-Werbefilm und na ja… Spricht mich nun nicht besonders an. Aber mein Freund wollte den gerne schauen, also hab ich mich eben erbarmt. 😉
Es geht um die beiden Vollblutverkäufer Billy und Nick, die aufgrund des Internets immer mehr Markt verlieren und schließlich ohne Job auf der Straße stehen. Beide suchen nach Lösungen, um wieder Fuß zu fassen, doch nichts fruchtet wirklich. Bis einer der beiden die wahnwitzige Idee hat, es als Praktikant bei Google zu versuchen. Das von allen Praktikanten nur sehr wenige schließlich eingestellt werden, die Bewerber eigentlich 20 Jahre jünger sind und beide mit Informatik nicht wirklich was am Hut haben, hindert sie nicht und so tauchen sie mit etwas Glück in die Welt von Google ein.
Man kennt das, man weiß wie der Film ausgeht und jede zweite Szene zeigt dem geneigten Zuschauer, wie toll Google doch ist. Trotzdem war der Film gar nicht mal schlecht und als seichte Abendunterhaltung mit ein paar guten Lachern und einer netten Story durchaus schaubar. Natürlich ist dies kein Meisterwerk und man muss die Googlewerbung definitiv kritisch betrachten, dennoch einer der besseren Filme aus diesem Genrebereich.
Zum Trailer: KLICK

In den 90ern und auch Anfang des neuen Jahrtausends habe ich auf die Frage nach meinen Lieblingsschauspielern auch immer mit “Will Smith” geantwortet. Doch in den Fängen von Scientology und nur darauf bedacht seine leider nicht von seinem Talent durchströmten Kinder zu puschen sinkt sein Stern rapide. Meine Erwartungen an After Earth waren daher von vornherein nicht groß.
Die Menschheit hat es geschafft und die Erde für sich unbewohnbar gemacht. 1000 Jahre später stürzen Vater Cypher und sein Sohn Kitai auf dem verbotenen Planeten ab und sind die einzigen Überlebenden. Da der übermenschlich erscheinende Cypher schwer verletzt ist, muss sich Kitai alleine den Weg zum abgebrochenen Heck des Schiffes durchschlagen, damit von dort aus ein Notruf abgesetzt werden kann. Geistig begleitet von seinem Vater muss sich Kitai durch einen Planeten kämpfen, der für den Menschen immer noch unwirtlich ist und mit den verschiedensten Mutationen daherkommt. Zudem haben sich die beiden den größten Feind gleich selbst mitgebracht.
Ein mehr oder minder unterschwellig für Scientology werbender Film, der überflüssig und langweilig ist. Klar, die Grafik macht was her, aber Smith senior als kalter Übervater und der untertalentierte Smith junior als sich selbst findender Sohn ist einfach nur einschlaffördernd. Hab ich zwar jetzt gesehen, muss ich aber nie mehr und muss man in meinen Augen generell nicht.
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Der erste Kontakt mit Außerirdischen lief für die Erde nicht so toll ab, denn sie entging nur knapp ihrer Vernichtung. Seitdem bereitet sich die Menschheit auf den nächsten Angriff der Formics vor und sucht vor allem grandiose Strategen, die bereits im Kindesalter rekrutiert werden. Ender ist ein vielversprechender Kandidat und wird in die Militärschule aufgenommen, nachdem seine beiden älteren Geschwister bereits gescheitert sind. Im Schnelldurchlauf meistert er immer höhere Stufen der Militärschule im All und muss gleichzeitig mit immensem Druck fertig werden und darf keinen Kontakt zu seiner Familie aufnehmen. All das, damit er eines Tages siegreich gegen die Formics antreten kann. Doch steckt nicht eventuell noch etwas anderes hinter all dem?
Ein guter, wenn auch nicht grandioser Film ist Ender’s Game – Das große Spiel, der einige fragwürdige Ansichten gut hinterfragt und einen Blick in eine Zukunft wirft, wo Kinder für das Wohl der Menschheit regelrecht verheizt werden. Man steigt zwar relativ schnell dahinter, um was es wirklich geht, dennoch eine lohnende Anschaffung für SciFi-Fans.
Das Buch habe ich übrigens nicht gelesen. Kennt das jemand von euch? Lohnt sich die Anschaffung?
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Ich schaue mir die ganzen Comicverfilmungen, die derzeit die Kinos überfluten, ja mehr oder minder gerne an. Vom ersten Thor-Teil war ich allerdings nicht so begeistert, da Thor für mich nur ein stumpfsinniger SurfBoy mit Hammer ist. Eine Aufwertung bekommt der Film natürlich durch Loki, der auch in Thor – The Dark Kingdom wieder mitwirkt.
Jane Foster, die sich einst in Thor verliebte, meint über ihn hinweg zu sein. Als sie eines Tages auf eine mysteriöse Substanz stößt, ändert sich ihr Leben schlagartig und auch Thor taucht wieder auf. Er hat sie nie vergessen und immer heimlich beobachtet. Nun ist ihr Leben und das aller Welten in Gefahr. Thor nimmt Jane mit nach Asgard, welches kurz darauf von den Dunkelelfen angegriffen wird. Nur mit Hilfe von Loki, der in einem Verließ Asgards schmorrt, können sie der Gefahr entgegentreten.
Auch der zweite Thorfilm ist für mich nun kein Überflieger, sondern eher in die Kathegorie “Ganz nett” einzuordnen. Thor selbst gewinnt zwar etwas Charaktertiefe, aber eben nur etwas und die Macher des Films werden nicht umsonst den sehr charismatischen Loki wieder mit ins Boot geholt haben. Es gibt bombastische Action mit okayer Story und ein paar Lachern, von denen einer grandios ist. Natürlich muss man auch hier wieder sagen: Den Abspann aussitzen, es kommt noch was. Nettes Popcornkino, dass die Welt aber nicht verändern wird.
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Ich schleiche ja schon ewig (gefühlt jedenfalls) um die Bücher von Clive Barker herum, den man ja vor allem als Schöpfer der Hellraiser kennt. Die Filme habe ich zum Teil gesehen und als auf Sky neulich Hellraiser 8: Hellworld lief, hab ich mir den ohne große Erwartungen auch angesehen. Wir wissen ja alle, umso mehr Teile eine Reihe hat, umso schlechter werden diese mit aufsteigender Nummer.
Eine Gruppe Teenager spielt ein Hellraiser-Rollenspiel im Internet, bis einer ihrer Mitglieder grausam umkommt. Die Gruppe spaltet sich. Jahre später treffen alle auf einer Hellraiser-Party wieder aufeinander, die für besondere Leistungen im Spiel gegeben wird und nur, wer sich eine Eintrittskarte erspielt hat, darf dort mitfeiern. Die Freunde freuen sich sehr auf die Party, auf der natürlich dann auch viel Splatter und die Cenobiten nicht fehlen dürfen.
Ich fand diesen Film wie erwartet eher ernüchternd und war zum Ende hin auch sehr enttäuscht, als eben alles aufgelöst wurde. Zwar erscheint auch Pinhead hier wieder auf der Bildfläche nebst zwei weiteren seiner Konsorten, dennoch hat das alles bis auf einen kläglichen Versuch gen Ende hin herzlich wenig mit den eigentlichen Hellraiserfilmen zu tun. Und die Buffy-Anspielungen vergessen wir mal ganz schnell wieder. 🙂
Zum Trailer (auf englisch): KLICK

Amerika in einer nicht allzu fernen Zukunft. Die Kriminalität geht gegen Null und alle Menschen leben friedlich zusammen. Erschaffen wurde dieses Idyll durch die Einführung der Purge. Einmal im Jahr sind in einer Nacht für 12 Stunden alle Verbrechen erlaubt – einschließlich Mord. Rettungsdienste, Polizei und Feuerwehr sind für diese Zeit nicht erreichbar, alles ist erlaubt, nichts wird anschließend geahndet. Die Familie Sandine glaubt sich gut vorbereitet für die anstehende Purge, doch wird diese Nacht für sie zum Albtraum werden.
The Purge – Die Säuberung zeigt eine vermeindlich friedliche Zukunftsvision, unter deren Oberfläche ein unvorstellbares Grauen herrscht. Nur die Reichen der Bevölkerung können sich einen angemessenen Schutz vor der Purge leisten, für alle anderen Menschen ist diese Nacht der reinste Horrortrip. Denn es gibt genug Jäger während dieser Nacht, die offene Rechnungen begleichen wollen und dies auf grausame Art tun. Es ist beklemmend zu sehen, wie in einer Vorstadtidylle im Sonnenschein rechtschaffene Menschen am Tag vor der Purge zufrieden ihre Macheten schleifen und wie während der Nacht das wahre Böse regiert. Was ist Menschlichkeit und wer reagiert so? Es gibt zwar einige kleinere Logikfehler, dennoch hat mir der Film sehr gut gefallen und ich werde mir die bald kommende Fortsetzung gewiss auch anschauen.
Zum Trailer: KLICK

Ja, jetzt habe auch ich den zweiten Teil der Panem-Trilogie, die ja aus kapitalistischen Gründen zu einer Tetralogie in Filmform ausgeweitet wird, gesehen.
Zum Inhalt möchte ich nicht viel sagen, falls man den ersten Film bzw. das erste Buch noch nicht gelesen hat, da dies schlichtweg spoilern würde.
Catching Fire konnte mich als Buch schon weniger begeistern als der erste Teil und beim Film geht mir dies genauso. Die Sachen, die ich mir mehr ausgebaut gewünscht hätte, werden nur kurz angerissen. Schlag auf Schlag hetzt man durch die Geschichte und so gut wie nichts erhält Tiefgang. Es gibt natürlich wieder Action und perfide Spiele, aber man steigt wie auch im Buch schnell hinter das herrschende Geheimnis. Ich werde mir das Ganze zwar zu Ende anschauen, aber beeindrucken tut es mir eher weniger.
Zum Trailer: KLICK

So wie die Marvel-Welle derzeit die Kinos überspült, so scheint Sylvester Stallone mit seinen 80er Jahre Actionkollegen gegen das Vergessen anzukämpfen. Wenn ich ehrlich sein soll: Ich mag Stallone nicht besonders, aber seine Ambitionen gefallen mir schon sehr. Die besten Filme waren doch überwiegene die Actionklassiker aus den 80ern und 90ern. 🙂 Escape Plan hatte ich gar nicht auf dem Plan, doch als ich bei Sky eine Werbung für diesen Film sah, musste ich den einfach schauen. Hallo? Stallone und Schwarzenegger? Und dann noch Caviezel! Mehr muss ich zum Schauen eigentlich nicht mehr sagen, für alle anderen kommt dann aber doch noch eine kleine Inhaltsangabe. 🙂
Ray Breslin ist Sicherheitsexperte und beweist dies immer wieder auf’s Neue. Er lässt sich Undercover in die verschiedensten Strafanstalten einschleusen und weist deren Sicherheitslücken auf, indem er dort ausbricht. Dann bekommt er ein besonderes Angebot: Er soll aus einer geheimen, privaten Strafanstalt ausbrechen. Doch als er den Job annimmt begreifen er und sein Team schnell, dass sie hereingelegt wurden. Sein Team kann Breslin nicht mehr aufspüren und Breslin scheint aus seinem neuen unmenschlichen Heim mit dessen sadistischen Leiter nicht mehr ausbrechen zu können. Seine einzige Hoffnung ist ein weiterer Insasse namens Rottmeyer.
Ein wirklich netter Actionkracher mit den zwei Altstars, den ich gerne geschaut habe. Ich mag besonders die augenzwinkernden Hinweise auf ihr Alter und ihre früheren Filme. Und natürlich die kleinen Stänkereien der beiden untereinander, die sich ja lange Jahre im wahren Leben eher spinnefeind waren. Schwarzenegger spricht dort übrigens im Original teilweise deutsch, was auch ganz witzig anzuhören ist und phänomenal ist natürlich die kurze Musikeinspielung bei seinem ersten Auftritt im Film, die an seine berühmteste Rolle anlehnt. Für jeden Actionfan durchaus empfehlenswert.
Zum Trailer: KLICK

Puh, das war jetzt ganz schön viel. 🙂 Kommen wir also abschließend noch zu den Serien, die ich im März geschaut habe.

Im März habe ich Sleepy Hollow angefangen und dann leider auch zwangsweise wieder abgebrochen, da ProSieben die Serie bereits nach wenigen Folgen wieder abgesetzt hat. Sowohl ich als auch mein Freund fanden dies schade, da die Serie durchaus gutes Potential hat und uns gut unterhalten hat.
Es geht um Ichabod Crane, der durch magische Vorkommnisse aus der Vergangenheit in die Gegenwart kommt und dort zusammen mit der Polizistin Abbie Mills einem übernatürlichen Feind gegenübertreten müssen. Natürlich spielt hier allen voran der kopflose Reiter eine Rolle, es gibt aber auch Ähnlichkeiten zu Serien wie Supernatural und Charmend.
Vor einigen Wochen ließ der Sender verkünden, dass die Serie auf einem anderen Sendeplatz weiter ausgestrahlt werden soll, dieser ist jedoch bis jetzt noch nicht bekannt. Ich hoffe drauf, da Sleepy Hollow durchaus Unterhaltungswert hat und ich der Geschichte gerne weiter folgen möchte.

Ja, auch im März habe ich wieder Doctor Who geschaut.
Nach der Regeneration von David Tennant zu Matt Smith und dem Wechsel fast der kompletten Crew hinter den Kulissen muss ich sagen, dass mir Staffel 5 der Serie nicht mehr ganz so gut gefallen hat. Dies liegt nicht an Matt Smith, der einen guten Job macht, der Serie fehlt in dieser Staffel einfach Herz und Serieninterne Logik. Zudem gibt es so gut wie keine Referenzen auf die Vorstaffeln, was ich auch sehr schade finde. Und auch wenn mich jetzt alle Fans steinigen: Ich mag Amy nicht! Für mich bisher die mit Abstand nervigste Begleiterin. In meinen Augen ist sie echt nur dafür da ihre kurzen Röcke zu tragen.
Die letzten vier Folgen der Staffel haben mich dann etwas gnädiger gestimmt, da diese zwar nicht grandios, aber wieder gut waren. Ich schaue also weiter (was ich auch schon tue) und kann mit Ausblick auf Staffel 6, die ich mittlerweile im April schon zur Hälfte durchgeschaut habe sagen, dass sich dieser Missstand Gott sei Dank wieder ändert.
Zum Trailer für die 5te Staffel: KLICK

Nicht irritieren lassen. Natürlich habe ich die vierte Staffel von The Walking Dead zuende geschaut, zu dieser gibt es aber noch kein verlinkbares Cover, weshalb hier nochmal die dritte Staffel herhalten musste.
Die vierte Staffel der Zombiesaga hatte Höhen und Tiefen. Sehr emotionale Elemente, aber auch recht langatmige. Interessante und neue Zombiebegegnungen und grausame Zwischenmenschlichkeiten. Zudem haben natürlich auch wieder nicht alle Charaktere diese Staffel überlebt. Ich bin weiterhin Fan der Show, empfand trotz manch starker Momente diese Staffel aber eher als Füll- bzw. Bindeglied zu dem, was uns Zuschauer in Staffel 5 erwarten wird. Zudem war der Schluss der Staffel im Vergleich zu vorherigen eher dürftig. Ich bin aber sehr gespannt auf Staffel 5, die ab Oktober wieder geschaut wird, da diese sehr viel verspricht.
Zum Trailer (englisch): KLICK
We have a tank! – We have a Daryl! 😉
Hammer-Time!
My Brother.
Those who arrive… survive.

Das war er dann auch schon (schon ist gut 😉 ), mein Monatsrückblick in Sachen Film und Serie für den März 2014. Kennt ihr davon auch schon was? Habt ihr was richtig Tolles im März geschaut? Lasst es mich wissen! 🙂